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Info-Meldungen

In dieser Kategorie werden informative Meldungen aus dem Themenbereich Planen Bauen Wohnen weitergegeben, die aus anderen Quellen stammen und keinen direkten Bezug zur Arbeit der BAG haben.

 

 

Konferenz „Gutes Wohnen für alle“ am 28.05.2016 in Berlin

Die Grüne Bundestagsfraktion lädt zu einer Fachkonferenz am 28.05.2016 nach Berlin ein. Weitere Informationen unter www.gruene-bundestag.de

Städte und Ballungsräume sind attraktiv und ziehen immer mehr Menschen an – aus verschiedenen Gründen. Auf der Suche nach Arbeit, guter Bildung und Ausbildung, und nicht zuletzt wegen des urbanen Lebensstils ziehen immer mehr Menschen zunehmend in die Städte statt raus ins Grüne. Zu uns gekommen sind im letzten Jahr auch etwa eine Millionen Flüchtlinge, viele davon in die Ballungsräume. Gleichzeitig legen Investoren ihr Geld verstärkt in Immobilien an, mit hoher Renditeerwartung. Städtischer Wohnraum wird indes immer teurer. Städterinnen und Städter müssen immer höhere Anteile ihres Einkommens für die Wohnkosten aufwenden. Nicht wenige müssen umziehen, um ihre Miete bezahlen zu können, finden aber nur schwer eine neue, bezahlbare Wohnung.

Wohnen ist ein Grundbedürfnis aller Menschen und darf nicht zur Ware verkommen. Wie können wir für alle Menschen, Jung und Alt, mit großem aber eben auch mit kleinem Geldbeutel bezahlbare Wohnungen in lebenswerten Quartieren erhalten und neu schaffen? Das ist eine der großen sozialen Fragen unserer Zeit.

Wie können wir die Mieten für vorhandene und neue Wohnungen bezahlbar halten? Wie dafür sorgen, dass neuer günstiger Wohnraum entsteht, statt immer mehr Betongold? Wie können Mietspiegel rechtssicherer angelegt und wie die Verdrängung von Mietern und Mieterinnen verhindert werden? Wie können ökologisch nachhaltige Modernisierungen bezahlbar gestaltet werden?

Wie kann Willkommensarchitektur helfen, rasch günstige Wohnungen für alle zu entwickeln? Wie können wir Integration in lebendigen Stadtvierteln ermöglichen? Welche Baustandards sind sinnvoll und was können neue Bauweisen und ökologische Materialien – wie zum Beispiel Holz – zum raschen und flexiblen Bauen beitragen?

Alle Menschen wollen auch im Alter gut leben, und zwar so lange wie möglich in der eigenen Wohnung. Wie altersgerecht sind unsere Wohnungen und das Wohnumfeld? Gibt es genug barrierearme Wohnungen, Nahversorgung, Raum für Sport, für Begegnung mit anderen? Wie lassen sich Angebote für den Erhalt der Gesundheit und, wenn nötig, die Pflege in der eigenen Wohnung ausbauen?

Preiswerte Wohnungen sind seit dem Ende des gemeinnützigen Wohnungswesens in Deutschland 1990 kaum noch entstanden, im Gegenteil wurden solche Wohnungen massenhaft privatisiert. Wie kann eine neue Wohnungsgemeinnützigkeit dazu beitragen, dauerhaft günstigen Wohnraum zu schaffen? Wie können wir solidarische Wohn- und Eigentumsformen wie zum Beispiel Genossenschaften stärken?

In strukturschwachen Regionen und in vielen kleinen Städten und Dörfern ziehen Menschen weg. Wohneigentum, das über lange Jahre aufgebaut wurde, verliert an Wert; Schulen und Theater schließen. Wie kann man neue Strukturimpulse für Wertschöpfung im ländlichen Raum setzen? Wie die Lebensqualität erhalten?

Wir laden Sie herzlich zu unserer Konferenz ein, die Treffpunkt und Werkstatt sein soll. Denn gemeinsam mit Ihnen, mit Ideengebern, Praktikern, Interessierten und Engagierten, wollen wir uns über Wege zu „Gutem Wohnen für alle“ und politische Weichenstellungen im Bundestag austauschen.

Einladung zum IDEENFORUM

Wir laden Sie herzlich ein, Ihre Projekte und Ideen mit uns zu teilen. Im Rahmen der offenen Ausstellung können Sie Ihr Projekt auf einem Poster im Gespräch den KonferenzteilnehmerInnen präsentieren.
Außerdem besteht die Möglichkeit Ihr Projekt in einem der sechs thematischen „Labs“ (Workshops) in einem kurzen, gesetzten Redebeitrag vorzustellen. Bitte melden Sie Ihren Vorschlag für einen Projektbeitrag bis zum 13.05. mit einer kurzen inhaltlichen Skizze an.

Wir freuen auf innovative Ideen und einen spannenden Austausch.

Nachhaltig bezahlbare Wohnungen durch Wohnungsgemeinnützigkeit

Die Bundestagsfraktion arbeitet an der neuen Wohnungsgemeinnützigkeit: Eine steuerliche Extra-Förderung zusätzlich zur Sozialen Wohnraumförderung und den Länder- und KfW-Programmen. Für dieses Extra halten sich die gemeinnützigen Unternehmen an soziale Regeln bezüglich Rendite und Mieterstruktur. Mit dieser Förderung senken wir die Kosten für Wohnungsunternehmen, die gemeinnützig handeln, schaffen günstigere Mieten und ermöglichen langfristig eine angemessene Rendite von bis zu vier Prozent. So wollen wir erreichen, dass möglichst viele am Gemeinwohl interessierte Unternehmen und Privatpersonen die neue Wohnungsgemeinnützigkeit nutzen. Bestehende Unternehmen, Unternehmensteile oder Neugründungen sollen gemeinnützig vermieten und werden dann steuerlich gefördert.

Siehe auch die Veröffentlichung der BT-Fraktion mit der Studie: http://www.gruene-bundestag.de/themen/bauen-wohnen-stadtentwicklung/zeit-fuer-eine-neue-wohnungsgemeinnuetzigkeit_ID_4397664.html

Wohnungsgemeinnützigkeit

 

Fachgespräch der Bundestagsfraktion: „Mieterinnen und Mieter schützen – Mietrecht endlich novellieren“ am 6. November 2015

Die Bundestagsfraktion lädt zum Fachgespräch: „Mieterinnen und Mieter schützen – Mietrecht endlich novellieren“ am 6. November 2015 von 14:00 Uhr bis 16:00 Uhr im Deutschen Bundestag in Berlin ein.

Anmeldung bitte bis zum 02.11.2015 unter: http://www.gruene-bundestag.de/no_cache/news/termin_ID_2000125/veranstaltung/mieterinnen_und_mieter_schuetzen_terminid_940.html

Nach der Mietrechtsreform 2014 steht in diesem Herbst eine zweite Reform an. Den Makler muss nun der Auftraggeber zahlen, und viele Bundesländer haben die Mietpreisbremse eingeführt. Das kommende Reformvorhaben soll sich den Mietspiegeln sowie der Modernisierungsumlage zuwenden. Das angekündigte Gesetz, zu dem ein erster Referentenentwurf noch diesen Herbst vorliegen soll, sieht vor, dass die Kosten von Modernisierungen nur noch mit 10 statt heute 11 Prozent im Jahr auf die Mieter umgelegt werden können. Auch die Erstellung der Mietspiegel soll reformiert werden.

Vor allem mit einer Reform der Modernisierungsumlage wollen wir Grünen Mieterinnen und Mieter endlich vor Verdrängung schützen. Bisher konnten Vermieterinnen und Vermieter 11 Prozent der Modernisierungs-Kosten im Jahr auf die Miete aufschlagen. Vielfach verdrängen sie damit Mieterinnen und Mieter aus beliebten Wohnlagen. Mietspiegel stellen die Rechtsgrundlage für die Mietpreisbremse dar, sind aber in ihrer jetzigen Form noch zu angreifbar. Wie machen wir Mietspiegel rechtssicher, um die Rechte von Mieterinnen und Mietern zu stärken? Wir wollen vor dem Hintergrund immer größerer Wohnungsunternehmen auch über ein Recht auf Verbandsklage diskutieren und leichteren Wohnungstausch ausloten, damit man auch zu geringeren Kosten eine kleinere Wohnung mieten kann, wenn die alte zu groß geworden ist.

In dem Fachgespräch wollen wir gemeinsam mit Akteurinnen und Akteuren aus der Wohnungswirtschaft und von Verbänden über Erfolg oder Misserfolg der ersten Mietrechtsnovelle diskutieren und die Vorschläge der Bundesregierung zur bevorstehenden zweiten Mietrechtsreform bewerten. Gemeinsam mit Ihnen wollen wir uns über grüne Antworten austauschen.

Fußgänger- und fahrradfreundliche Städte und Gemeinden

In Nordrhein-Westfalen arbeitet der Verein „Arbeitsgemeinschaft fußgänger- und fahrradfreundlicher Städte,
Gemeinden und Kreise in NRW e.V.“ für eine gute Stadtentwicklung. Zu vielen Themenbereich gibt es ausführliche Fachbroschüren, die kostenlos bestellt oder heruntergeladen werden können.
agfs-nrw.de/fachthemen/

Nahversorgung auf dem Land – Fachgespräch der Bundestagsfraktion

Die Bundestagsfraktion lädt zum Fachgespräch: „Nahversorgung auf dem Land. – Was kann der Bund für Tante Emma tun?“ am 23. März 2015 von 14:00 Uhr bis 17:00 Uhr im Deutschen Bundestag in Berlin.

In den letzten 40 Jahren sank die Zahl der Verkaufsstellen des Lebensmitteleinzelhandels in Deutschland um fast 75%. Wohnortnahes Einkaufen ist besonders in ländlichen Räumen zunehmend ein Problem. Denn wenn auf dem Land ein Geschäft schließt, ist das nächstgelegene mit öffentlichen Verkehrsmitteln häufig nur mühsam, zu Fuß gar nicht mehr zu erreichen. Als Folge kann schon ein Drittel der Menschen in ländlichen Gemeinden nicht mehr zu Fuß einkaufen. Und der Trend zu großflächigen Verkaufsstellen außerhalb der Ortskerne setzt sich weiter fort.

Gleichzeitig hinterlässt der demografische Wandel seine Spuren am deutlichsten auf dem Land, sodass die Anzahl Hochbetagter zunimmt, die sich nicht mehr selbstständig versorgen können. Die Sicherung wohnortnahen Einkaufens bedeutet also nicht nur Lebensqualität in ländlichen Räumen, sie ist Voraussetzung für gesellschaftliche Teilhabe und Handlungsauftrag an die Politik.

Aber welche politischen Hebel stehen dem Bund zur Verfügung, wenn die Nahversorgung von Einzelentscheidungen und bürgerschaftlichem Engagement vor Ort abzuhängen scheint und die Gründe für den Rückzug des Lebensmitteleinzelhandels aus der Fläche vielschichtig sind? Welche Handlungsoptionen ergeben sich für den Bund aus dem Grundsatz von der Einheitlichkeit der Lebensverhältnisse aus Art. 106 Absatz 3 Nr. 2 Grundgesetz und der Leitvorstellung der Raumordnung von gleichwertigen Lebensverhältnissen in allen Teilräumen der Bundesrepublik aus § 1 Absatz 2 Raumordnungsgesetz? Diese Frage wollen wir mit Expertinnen und Experten im Fachgespräch diskutieren und auch die Potentiale regionaler Wertschöpfung, der landwirtschaftlichen Direktvermarktung und des Lebensmittelhandwerks für die ländliche Nahversorgung beleuchten.

Weitere Informationen unter: www.gruene-bundestag.de

Kongress „Die öko-soziale Frage. Auf der Suche nach der grünen Erzählung II“

Die Böll-Stiftung lädt am 20. und 21. März nach Berlin zum Kongress „Die öko-soziale Frage. Auf der Suche nach der grünen Erzählung II“

Grüne Argumente bauen auf das Ökologische. Grüne Argumente bauen auf das Soziale. Dahinter verbergen sich unterschiedliche Erzählstränge: Von unserem Umgang mit der Natur, von unserem sozialen Zusammenleben. Doch wie passt das zusammen? Es ist höchste Zeit, die „öko-soziale Frage“ wieder aufzunehmen. Die grüne Erzählung legt traditionell auf beide Perspektiven Wert. Aber nur wenn die Frage nach dem Verhältnis geklärt ist, lässt sich eine kohärente Geschichte erzählen. Wir versprechen einen spannenden Kongress zu einer grünen Schlüsselfrage.

Grünes Spitzenpersonal aus Fraktion und Partei, grüne Ministerinnen und Minister wie Anton Hofreiter, Kerstin Andreae, Priska Hinz und Robert Habeck sind ebenso dabei wie der Soziologe Heinz Bude, der Wirtschaftsforscher Gert G. Wagner und Ottmar Edenhofer vom Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung – um nur einige Namen zu nennen.

Programm und Anmeldung: http://calendar.boell.de/de/event/die-oeko-soziale-frage

 



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